
In HITMAN World of Assassination bleibt die Zeit nicht stehen, denn erneut bietet IO Interactive eine neue Elusive Target-Mission. Wie immer, nur für kurze zeit spielbar. In meiner review erzähle ich dir mehr.
Story & Handlung
HITMAN World of Assassination hat mit der Eminem-Elusive-Target-Mission eine der ungewöhnlichsten und zugleich passendsten Gastauftritte der Reihe bekommen. Die Mission nutzt Eminem nicht einfach als Gimmick, sondern baut seine gespaltene Persona sinnvoll in das bekannte Hitman-Konzept ein. Wie bei allen Elusive Targets gilt: einmal starten, kein Zurücksetzen, Fehler haben Konsequenzen. Die Geschichte steht am Anfang klar im Fokus und spielt bewusst mit dem Spannungsfeld zwischen Eminem und Slim Shady. Dein Ziel ist eine Figur, die öffentlich als kontrollierte, erfolgreiche Persönlichkeit auftritt, hinter den Kulissen jedoch eine deutlich dunklere, instabilere Seite zeigt. Die Mission nutzt diese Dualität geschickt, indem Dialoge, Umgebungsdetails und Abläufe immer wieder andeuten, dass hier mehr als nur ein einfacher Auftrag wartet. Die Story bleibt kompakt, wie es für Elusive Targets typisch ist, schafft es aber trotzdem, Charakter und Motivation glaubwürdig zu vermitteln, ohne sich in langen Erklärungen zu verlieren.

Gameplay:
Spielerisch bleibt die Mission klar bei den Stärken von HITMAN. Du erkundest das Gebiet, belauschst Gespräche, analysierst Routinen und suchst nach Möglichkeiten, dein Ziel unauffällig oder kreativ auszuschalten. Besonders gelungen ist, dass Eminems Rolle nicht einfach statisch wirkt. Bewegungsmuster, Orte und kleine Variationen sorgen dafür, dass du aufmerksam bleiben musst. Der Druck, den ein Elusive Target automatisch mitbringt, passt hervorragend zur angespannten Stimmung der Mission. Ein Fehler kann das Ende bedeuten, was jede Entscheidung gewichtiger macht. Die Mission nutzt Eminem sinnvoll und respektvoll, ohne ihn zur Karikatur zu machen. Story, Gameplay und Atmosphäre greifen gut ineinander, und der Elusive-Target-Druck verstärkt die Wirkung deutlich. Für Fans von HITMAN fühlt sich die Mission vertraut, aber dennoch besonders an. Wie bei allen Elusive Targets bleibt der Umfang begrenzt. Wer die Mission einmal erfolgreich abgeschlossen hat, bekommt keine langfristige Wiederholbarkeit. Außerdem ist der Zugang zeitlich limitiert, was frustrierend sein kann, wenn man sie verpasst oder früh scheitert.Grafik und Sound:
Grafisch fügt sich die Mission nahtlos ins bestehende Spiel ein. Charaktermodell, Mimik und Körpersprache von Eminem sind gut umgesetzt und klar erkennbar, ohne ins Uncanny Valley abzurutschen. Die Umgebung nutzt bekannte Assets, wirkt aber durch gezielte Inszenierung frisch genug. Lichtsetzung und Kameraführung unterstützen die bedrohliche, leicht paranoide Stimmung sehr gut. Der Sound ist eines der Highlights. Neben der gewohnt starken Geräuschkulisse von HITMAN sorgen Stimme, Dialoge und musikalische Akzente für zusätzliche Tiefe. Besonders Fans von Eminem werden kleine Anspielungen und Tonlagen erkennen, die seine Slim-Shady-Persona subtil widerspiegeln. Musik wird sparsam eingesetzt, was den Fokus auf Spannung und Konzentration legt.

Trailer





