Ella Stars

PC, Shadow PC

Am 23. Januar 2026 erschien das Action-Rhythm-Adventure des Entwicklers SUSUSOFT und Publishers CeREELs, das dich mit 30 originalen Songs in den bann ziehen möchte. In meiner Review erzähle ich dir mehr. 

Story und Handlung:

In Ella Stars steht die Geschichte nicht im Mittelpunkt, wird aber eng mit Rhythmus und Bewegung verknüpft. Du begleitest Ella durch eine farbenfrohe, stilisierte Welt, in der Musik, Emotionen und Konflikte miteinander verschmelzen. Die Story dreht sich um Selbstfindung, Mut und den Umgang mit inneren und äußeren Herausforderungen. Erzählt wird sie nicht über lange Texte, sondern über Situationen, Musikwechsel und spielerische Abläufe. Viele emotionale Momente entstehen direkt aus dem Gameplay heraus, wenn Rhythmus, Umgebung und Handlung ineinandergreifen. Die Geschichte bleibt dabei zugänglich, ohne banal zu wirken, und setzt stärker auf Gefühl als auf komplexe Wendungen.

Gameplay:

Spielerisch kombiniert Ella Stars Action mit Rhythmus-Mechaniken. Deine Bewegungen, Angriffe und Interaktionen sind an den Takt der Musik gekoppelt. Timing spielt eine zentrale Rolle, denn falsche Aktionen fühlen sich sofort unrund an, während präzises Spielen einen flüssigen, fast tänzerischen Spielfluss erzeugt. Das Spiel fordert Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit, ohne übermäßig kompliziert zu sein. Gerade in späteren Abschnitten steigt der Anspruch spürbar, da Tempo und Rhythmuswechsel intensiver werden. Wer ein gutes Rhythmusgefühl hat, wird hier klar belohnt. Die Verbindung aus Action und Rhythmus fühlt sich stimmig an und sorgt für einen sehr eigenen Spielfluss. Musik, Gameplay und Grafik greifen gut ineinander und erzeugen ein dynamisches Erlebnis. Besonders gelungen ist, wie die Story über das Spielgeschehen transportiert wird, statt es zu unterbrechen. Nicht jeder Abschnitt ist gleich gut ausbalanciert, und wer kein gutes Rhythmusgefühl hat, könnte sich stellenweise überfordert fühlen. Spieler, die lieber frei und unabhängig vom Takt agieren, werden mit dem festen Rhythmusprinzip möglicherweise nicht warm. Zudem bleibt die Geschichte eher symbolisch und könnte für manche etwas zu oberflächlich wirken.

Grafik und Sound:

Grafisch setzt Ella Stars auf einen lebendigen, farbenfrohen Stil, der stark mit der Musik harmoniert. Effekte, Animationen und Farbwechsel reagieren oft direkt auf den Beat und verstärken das Rhythmusgefühl. Technisch ist die Präsentation nicht überladen, aber sehr stimmig umgesetzt. Die Optik unterstützt das Gameplay aktiv, statt nur Kulisse zu sein, was besonders bei schnellen Passagen gut zur Geltung kommt. Der Sound ist das Herzstück des Spiels. Musik bestimmt Tempo, Stimmung und Spielfluss und ist nicht bloße Untermalung. Unterschiedliche Tracks geben einzelnen Abschnitten eine eigene Identität und beeinflussen, wie sich das Gameplay anfühlt. Soundeffekte sind klar auf den Rhythmus abgestimmt und verstärken erfolgreiche Aktionen spürbar. Wenn du mit Kopfhörern spielst, entfaltet Ella Stars seine volle Wirkung.

Trailer:

 


Fazit

Ella Stars ist ein stylisches Action-Rhythm-Adventure, das Musik und Gameplay konsequent miteinander verbindet. Du bekommst kein klassisches Actionspiel und kein reines Rhythmusspiel, sondern eine Mischung, die vor allem über Timing, Flow und Stimmung funktioniert. Wer Rhythmus-Gameplay mag und sich gerne vom Beat tragen lässt, findet hier ein eigenständiges und motivierendes Erlebnis. Spieler, die mit festen Taktvorgaben wenig anfangen können, sollten ihre Erwartungen anpassen.


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