Bad Cat

PlayStation 5

Am 18. September 2025 erschien die Simulation des Entwicklers und Publishers APPWILL COMPANY LTD, das dich jede Menge Unsinn als Katze anstellen lässt. In meiner Review erzähle ich dir mehr.

 

Unterhalten statt Story

Bad Cat ist ein kleines Indie-Spiel, das auf eine simple, humorvolle Grundidee setzt: Du schlüpfst in die Rolle einer „bösen“ Katze, die ihre Umgebung unsicher macht und dabei möglichst viel Chaos anrichtet. Der Titel nimmt sich selbst nicht allzu ernst und will vor allem unterhalten, ohne große erzählerische Tiefe oder komplexe Systeme zu bieten. Das Gameplay ist bewusst einfach gehalten. Du bewegst dich durch verschiedene Areale, wirfst Gegenstände um, ärgerst Menschen oder andere Tiere und nutzt die Umgebung, um möglichst viel Unordnung zu verursachen. Die Steuerung ist leicht verständlich und schnell erlernt, wodurch Bad Cat auch für kurze Spielsessions gut geeignet ist. Allerdings nutzt sich das Grundprinzip mit der Zeit etwas ab, da neue Ideen oder Mechaniken nur sehr sparsam eingeführt werden.

Grafik und Sound:

Grafisch präsentiert sich Bad Cat in einem stilisierten, bunten Look, der gut zum humorvollen Ansatz passt. Die Umgebungen sind übersichtlich gestaltet und klar lesbar, wirken aber auch recht einfach und detailarm. Technisch saubere Effekte oder aufwendige Animationen sollte man nicht erwarten, dafür bleibt alles funktional und verständlich. Der Sound erfüllt seinen Zweck. Die Musik ist dezent und unterstützt den lockeren Ton des Spiels, während Soundeffekte das Chaos der Katze gut unterstreichen. Wirklich im Gedächtnis bleibt der Soundtrack jedoch nicht, da ihm die Abwechslung fehlt. Auf der PlayStation 5 läuft Bad Cat insgesamt stabil. Die Bildrate bleibt konstant, Ladezeiten sind kurz und technische Probleme treten kaum auf. Das Spiel nutzt die Möglichkeiten der PS5 allerdings nicht wirklich aus, sondern fühlt sich eher wie ein klassischer Indie-Titel an, der problemlos auf vielen Plattformen laufen könnte. Die Performance ist sauber, aber unspektakulär.

 

Trailer:


Fazit

Bad Cat ist ein kurzweiliges, unkompliziertes Spiel, das vor allem durch seinen Humor und das Katzenthema punktet. Es eignet sich gut für zwischendurch und verlangt weder viel Einarbeitung noch große Konzentration. Wer jedoch spielerische Tiefe, Abwechslung oder eine stärkere Motivation über längere Zeit sucht, wird hier schnell an Grenzen stoßen. Als kleines Spaßprojekt funktioniert Bad Cat gut, mehr will es aber auch nicht sein.


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