
Am 05. Dezember 2025 erschien die Simulation des Entwicklers NOSTRA.GAMES und Publishers Nostra Games Limited, das deinen Traum eines eigenen Sammelkartenladens erfüllt. In meiner Review erzähle ich dir mehr.
Eröffne deinen eigenen Kartenladen
Collectible Card Shop Master lässt dich den Traum vieler Sammelkarten-Fans ausleben: einen eigenen Kartenladen führen. Du startest klein, mit wenig Kapital und überschaubarem Sortiment, und arbeitest dich Schritt für Schritt nach oben. Dein Alltag besteht aus dem Einkaufen neuer Ware, dem Öffnen von Boostern, dem Festlegen von Preisen und dem Ausbau deines Shops. Das Spiel lebt dabei weniger von Tempo oder Action, sondern von Routine, Planung und dem kleinen Glücksmoment, wenn ein besonders wertvoller Fund dabei ist. Der Einstieg ist angenehm einfach gehalten. Du verstehst schnell, wie du Karten kaufst, verkaufst und dein Geld wieder investierst. Gerade das Öffnen von Boostern sorgt immer wieder für Motivation, weil du nie genau weißt, ob dich nur Standardkarten oder ein richtig wertvolles Sammlerstück erwarten. Dieses Sammelgefühl ist klar die größte Stärke des Spiels und trägt es über viele Spielstunden.
![]()
Das Wirtschaftssystem ist simpel
Mit der Zeit wächst dein Laden, du kannst ihn ausbauen, optisch anpassen und dein Sortiment erweitern. Kunden kommen gezielt wegen bestimmter Karten oder Booster, und du musst darauf achten, deine Preise sinnvoll zu setzen. Das Wirtschaftssystem ist dabei eher simpel, funktioniert aber gut genug, um dich bei Laune zu halten. Tiefe Simulation solltest du allerdings nicht erwarten – vieles läuft nach einem klaren Schema ab, das sich mit der Zeit wiederholt. Auf der PS5 spielt sich Collectible Card Shop Master insgesamt flüssig, auch wenn man merkt, dass das Spiel ursprünglich nicht speziell für Konsolen entwickelt wurde. Die Steuerung ist in Ordnung, aber nicht immer perfekt auf den Controller abgestimmt. Menüs wirken stellenweise etwas umständlich, und manche Abläufe könnten schneller gehen. Technisch gibt es keine gravierenden Probleme, kleinere Unsauberkeiten oder simple Animationen fallen aber durchaus auf.Grafik und Sound:
Grafisch bleibt das Spiel eher schlicht. Der Fokus liegt klar auf Funktionalität statt auf Detailreichtum. Der Laden sieht ordentlich aus, Effekte sind minimal, und auch der Sound bleibt dezent im Hintergrund. Das stört im Alltag nicht, trägt aber auch nicht besonders zur Atmosphäre bei. Wer viel Präsentation erwartet, wird hier eher enttäuscht. Trotz dieser Schwächen hat das Spiel einen gewissen Suchtfaktor. Dieses „nur noch einen Booster öffnen“ oder „noch schnell die Preise anpassen“ funktioniert erstaunlich gut. Wenn du Sammelkarten magst und Spaß an ruhigen, repetitiven Abläufen hast, kann dich Collectible Card Shop Master gut für einige Stunden beschäftigen.

Trailer:





