Prison Architect – Nintendo Switch Edition

Nintendo Switch

Das beste Gefängnis Aufbau-Strategiespiel erschien schon vor einigen Jahren auf der Nintendo Switch, dennoch gibt es einige von euch, die sich immer wieder die Frage gestellt haben, ob sich ein kauf lohnt und wie das Spiel auf der Switch läuft, dies und mehr möchte ich euch nun zu meiner Switch review erzählen.

Switch Edition mit DLCs

Die Nintendo Switch Version von Prison Architect erschien am 20. August 2018 und beinhaltet zwei DLCs: „All Day And A Night“ und „Psych Ward“. Weitere DLCs die es auch für die Konsolen- und PC Version gibt, können ebenfalls im Store digital erworben werden. Erstellt ihr euch zudem einen Paradox Account, erhaltet ihr noch zusätzliche In-Game Sachen als Bonus. Es ist ebenfalls möglich euer Gefängnis der Community zur Verfügung zu stellen und Communityerstellte Gefängnisse zu downloaden.

Steuerung mit Joy-Con

Im Handheldmodus kann man Prison Architect ganz normal mit den Joy-Con Controller spielen, diese im Tablet Modus nutzen oder auch im TV Modus, alternative geht auch ein Pro Controller. Die Bedienung ist sehr einfach aber gerade zu beginn gewöhnungsbedürftig, vor allem dann, wenn man noch nie ein Aufbauspiel auf der Nintendo Switch gespielt hat.  Mit dem Steuerkreuz wählt ihr einzelne Baumenüs- oder Organisations-Tools aus und könnt über ein Untermenü dann die Objekte auswählen. Gebaut wird wiederum mit dem linken Stick. Es gibt bereits vorgefertigte Baupläne, die ihr nutzen könnt oder erstellt einfach euren eigenen und speichert diesen ab. Baupläne beinhalten bereits den Grundriss und die Objekte, somit muss nicht jede Zelle oder Büro neugestaltet werden, was enorm viel Zeit spart.

Tutoriell als Kampagne

Wer bereits die PC Version gezockt hat, kennt das ehemalige Tutorial, das später in eine Kampagne umgesetzt wurde und eine Art Story Modus erzählt. Diesen Modus gibt es auch für die Nintendo Switch Version und sollte von jedem zuerst gespielt werden, die noch nie Prison Architect gezockt haben, denn hier werden euch die ersten Schritte erklärt, wie man Räume baut, Insassen versorgt, sie arbeiten lässt und vieles mehr.  In den Optionen könnt ihr dann auch individuell einstellen, wie groß eure Karte sein soll, ob ihr die DLCs aktiviert haben wollt und was euer Kapital (Geld) betragen soll, sowie die Schwierigkeitsstufe. All das erleichtert dann euer eigentliches Spiel, in dem ihr euer eigenes Gefängnis von Grund auf erstellen und verwalten müsst.

Grafik und Sound:

Prison Architect ist grafisch schlicht und doch ansehnlich gestaltet und sieht auch auf der Nintendo Switch sehr gut aus, gerade im Handheldmodus, gibt es kaum einen Unterschied zur PC Version. Die Charaktere sehen witzig und teils bizarr aus, die Objekte sind knuffig und die Animationen sorgen immer wieder für ein grinsen. Lediglich die Text große ist etwas klein und ist daher schwer zu lesen. Begleitet wird das Spiel von netten Soundeffekten und In-Game Musik.

Trailer:

 


Fazit

Prison Architect macht auch auf der Nintendo Switch eine gute Figur und unterhält für viele Spielstunden, nach dem man sich an die Steuerung gewöhnt hat. Die, zugegeben ziemlich gewöhnungsbedürftig, aber gut umgesetzt worden, ist. Sehr gut finde ich vor allem, dass man sein Gefängnis teilen kann und sich auch die von anderen Spielern ins Spiel laden kann. Mit den zusätzlichen zwei DLCs hat man zudem mehr Herausforderungen im Spiel. Dank den ganzen Optionen, die man einstellen kann, eignet sich Prison Architect für Casual- sowie Hardcore Aufbaufans. Und wer Prison Architect bereits kennt und gerne unterwegs nutzen möchte aber kein Steam Deck besitzt, kann getrost auf der Nintendo Switch zugreifen.


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