
Mit Death Stranding 2: On the Beach führt Hideo Kojima seine ungewöhnliche Vision fort und liefert ein atmosphärisches Abenteuer, das erneut weniger auf klassische Unterhaltung als auf Emotionen und Erlebnisse setzt.
Gameplay als Teil der Atmosphäre
In Death Stranding 2 geht es beim Gameplay nicht nur um Spaß im klassischen Sinne. Es dient vor allem dazu, Emotionen zu transportieren und die bedrückende Welt spürbar zu machen. Du lieferst Pakete, planst Routen und verbindest Menschen – auf dem Papier simpel, in der Praxis aber überraschend intensiv. Zwischen Frust, Entdeckerfreude und dem Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein (etwa beim gemeinsamen Straßenbau mit anderen Spielern), entsteht eine ganz eigene Dynamik. Das Gameplay bestimmt dabei bewusst das Tempo der Erzählung. Du schlüpfst erneut in die Rolle von Sam Bridges (verkörpert von Norman Reedus) und versuchst diesmal, Australien an das Chiral Network anzubinden. Dabei durchquerst du gefährliche Gebiete voller Naturkatastrophen – von Erdbeben über Sandstürme bis hin zu Bränden. Hinzu kommt der bekannte Chrono-Regen, der alles in Sekundenschnelle altern lässt. Die grundlegenden Fähigkeiten bleiben vertraut: Du nutzt Leitern, Seile, Fahrzeuge und setzt auf Stealth oder direkte Konfrontation. Neu sind vor allem Verbesserungen bei Mobilität und Fortbewegung. Gleichzeitig legt das Spiel großen Wert auf Details wie Sonnenbrand, Erfrierungen oder Schmutz, die deine Reise noch greifbarer machen. Dazu kommen dynamische Ereignisse wie Überschwemmungen, Lawinen oder Blitze in Sandstürmen, die jede Route unberechenbar machen. Und selbst das ist nur ein Teil dessen, was du unterwegs entdecken kannst.

Technisch auf höchstem Niveau
Die Decima Engine zeigt in Death Stranding 2: On the Beach erneut, was sie kann. Animationen, Mimik und Emotionen wirken extrem realistisch, und die Grafik beeindruckt sowohl in Bewegung als auch im Detail. Gleichzeitig läuft das Spiel erstaunlich flüssig und erreicht problemlos über 60 FPS – selbst ohne Upscaling oder zusätzliche Bildverbesserungen. Auf dem PC stehen dir natürlich trotzdem alle gängigen Technologien zur Verfügung: DLSS, FSR und XeSS inklusive Frame Generation, die die Performance weiter steigern können. Dazu kommt optionales Raytracing für bessere Reflexionen und Umgebungsdetails, was vor allem auf leistungsstarker Hardware sichtbar ist. Auch bei den Einstellungen hast du viele Freiheiten. Du kannst unter anderem Texturen, Schatten, Beleuchtung, Reflexionen und viele weitere Details anpassen. Zusätzlich gibt es Optionen für Bewegungsunschärfe und Tiefenschärfe, sodass du das Bild genau nach deinem Geschmack einstellen kannst. Die Vertonung ist ebenfalls hochwertig. Du kannst zwischen verschiedenen Sprachen wählen, darunter die englische Originalfassung mit bekannten Stimmen wie Norman Reedus, Léa Seydoux und Troy Baker. Auch die Schwierigkeitsgrade wurden erweitert – inklusive der neuen Option „To the Wilder“, die dir eine deutlich anspruchsvollere Erfahrung bietet. Ein weiteres Plus: Die Steuerung ist komplett anpassbar, und der DualSense-Controller wird inklusive adaptiver Trigger unterstützt (per Kabel). Insgesamt liefert Death Stranding 2 technisch ein rundes und sehr hochwertiges Gesamtpaket.

Trailer:





